Sechs Tage Alaska-Kreuzfahrt auf der eleganten Westerdam

Reisenummer 67651

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Alaska – der Nordwesten auf der Inside Passage

  • Sechs Tage Alaska-Kreuzfahrt auf der eleganten Westerdam
  • Mit attraktivem Programm in Seattle und Vancouver vor der Kreuzfahrt sowie im Denali-Nationalpark im Anschluss
  • Mit Inside Passage und Glacier Bay
  • Frühstück und Abschiedsessen, während der Kreuzfahrt Vollpension inklusive
  • Ausflugsprogramm auch während der Kreuzfahrt im Reisepreis enthalten
  • Wichtigste Stationen dieser Studienreise durch die USA, Kanada und Alaska: Seattle, Vancouver, Ketchikan, Juneau, Glacier Bay, Seward, Anchorage
  • Sie denken bei Alaska an raue Wildnis, Goldgräber und Grizzlys? Russland fand all das kurioserweise vor eineinhalb Jahrhunderten wenig spannend und verscherbelte das Wunder an die jungen USA. Hätte man damals vom Öl gewusst! An den Inuit ging und geht das Geschäft meist sowieso vorbei. Starten Sie mit uns in Seattle, gehen Sie in der Olympiastadt Vancouver an Bord der klassischen Westerdam und brechen Sie mit uns auf durch die Inside Passage gen Norden! Dort entdecken Sie, welche Goldstücke sich zwischen Ketchikan und Fairbanks verstecken. Erleben Sie verlassene Goldgräberstädte, kalbende Gletscher, gewaltige Fjorde und das vibrierende Anchorage. Von Hundeschlittenführern und Seebären erfahren Sie alles über ihr Leben jenseits der Mythen der Inuit.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Hello, Seattle!

    Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am frühen Nachmittag Flug mit Condor von Frankfurt nach Seattle (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Nachmittag. Auf der Fahrt zum Hotel begrüßt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin und zeigt Ihnen das charmante Seattle: da der schneebedeckte Mt. Rainier, vor der Nase die Pazifikbucht des Puget Sound, dazwischen stylishe Skyscraper und die extravagante Space Needle. Für viele Amerikaner ist die junge Stadt von Starbucks und Grunge die lebenswerteste Metropole des Landes. Lust, die Schönheit des Nordwestens gleich allein zu entdecken? Zur Seattle Waterfront sind es nur ein paar Blocks. Zwei Übernachtungen in Seattle.

    2. Tag: Boomtown des Westens

    Schlaflos in Seattle? Entweder sind Sie Tom-Hanks-Fan, oder es liegt am Jetlag. Auf geht's zur Citytour! Unser Spaziergang weckt Lebensgeister. Ein Blick vom Columbia Center auf die Stadt sorgt für Übersicht. Da der Aussichtsturm Space Needle, unten Pioneer Square, etwas weiter der Pike Place Market. Dorthin zieht es uns. Der Nachmittag gehört dann Ihnen – mit der Monorail, der Einschienenbahn, ist das Seattle Center mit Museen, Restaurants und Cafés schnell erreicht. Neben dem Opernhaus lockt auch das Experience Music Project (Eintritt ca. 25 US-$). Das Museum der Unterhaltungsmusik im modernen Architekturtempel von Frank Gehry wurde von Microsoft-Mitgründer Paul Allen, dem Mäzen der Stadt, gestiftet. In dem hypermodernen Ambiente sind auch die Science-Fiction-Artefakte von Star Trek & Co. gut aufgehoben.

    (F)

    3. Tag: Rüber nach Vancouver

    Wer ist nun die Schönere - Vancouver oder Seattle? Heute können wir uns unsere eigene Meinung bilden. Zuvor heben wir ab, na ja, fast - wir schauen uns an, wie man abhebt: beim Besuch der Boeing-Werke in Everett. Hier werden die Riesen der Lüfte gefertigt, und wir erfahren, dass der neue Star des Konzerns, der Dreamliner Boeing 787, nach vielen Verzögerungen nun endlich sicher in der Luft ist. Dann geht es über die Grenze nach Kanada. Schon bei der Anfahrt zeigt sich Vancouvers spektakuläre Lage zwischen Pazifik und den meist schneebedeckten Coast Mountains. 220 km. Neben den Wolkenkratzern: alte chinesische Tempel, Parks und Goldgräberrelikte. Die Steam Clock schlägt die Viertelstunden an, am Hafen verladen Arbeiter Getreide, Papier und Bodenschätze auf Schiffe, die nach Asien fahren.

    (F)

    4. Tag: Leinen los!

    Relaxt starten wir zum Stanley Park und arbeiten uns vor nach Granville Island - dem Künstlerviertel Vancouvers. Durst? Dann ab nach Gastown und rein in die Bars, wo früher die Sägearbeiter Whiskey wie Limo wegzischten und heute Studenten und Banker am Cool-Downer nippen. East meets West heißt es im größten Chinesenviertel Nordamerikas: Dim Sum duftet stilecht aus den Lokalen, geschäftig schnattern Händler zwischen kleinen Tempeln, verwitterten Häusern und asiatisch aufgepeppten Telefonhäusern. Gleich nebenan erobert sich das Sam Kee Building schmalbrüstig sein Terrain. Dann erwartet uns die Westerdam - unser schwimmendes Hotel für die nächsten Tage. Bereit für unser Abenteuer? Also Leinen los und auf nach Alaska! Sieben Übernachtungen an Bord der Westerdam.

    (F/A)

    5. Tag: Inside Passage

    Eier, Croissants und Käse oder lieber gebratene Leckereien? Beim Frühstück an Bord unseres Kreuzfahrtschiffes haben Sie die Qual der Wahl. Lust auf Kanadas Freilichtkino? Dann gleich an Deck! Kleine Felseninseln und bewaldete Küsten ziehen auf unserer Fahrt durch die Inside Passage vorbei, vielleicht tapsen Bären über die Steine und schauen uns brummend nach. Tiefe Fjorde graben sich in kristallklares Wasser, schneebedeckte Berge erheben sich schützend über der Küstenlandschaft. Plötzlich schießt eine Fontäne in die Luft, majestätisch hebt ein Wal seine Fluke und holt Luft. Die Inside Passage zeigt sich in ihrer ganzen Schönheit. Wonach steht Ihnen später der Sinn? Tanken Sie Harmonie beim Yoga, dehnen Sie sich beim Pilates, trinken Sie leckere Cocktails in der Bar oder wagen Sie das "rien ne va plus" im Casino!

    (F/M/A)

    6. Tag: Ankunft in Ketchikan

    Willkommen in Alaska! Am Morgen legen wir in Ketchikan an. In Scharen versuchen Angler rund um die "Weltstadt des Lachses" den großen Fang, Fischfabriken rauchen im Hintergrund, in den Restaurants an der Waterfront brutzeln Köche die Spezialität. Wir starten zur Creek Street. Wo früher freizügig die Hüllen von Alaskas Damen fielen, versuchen Boutiquen heute das Gegenteil und ziehen Einheimische und Reisende gleichermaßen an. Wie Wächter aus der Vergangenheit erinnern dazwischen Totempfähle an Alaskas Indianer. Frei! Noch keine Lust, aufs Schiff zurückzugehen? Dann starten Sie doch individuell zur Great Alaskan Lumberjack Show und fiebern Sie mit, wenn die Einwohner sich hier die Zeit vertreiben - beim Wettkampf im Baumstammrollen und Holzhacken. Eine starke Sache!

    (F/M/A)

    7. Tag: Juneau - Wale in Sicht

    Juneau! Es plätschert, es nieselt? Keine Seltenheit, weiß Ihre Reiseleiterin, denn tatsächlich glänzt die Kapitale Alaskas als regenreichste Stadt der USA! Gummipelle an oder aus? Wichtig nur: Niederschlag sorgt für Gletschernachschub. Das sehen wir uns an am Mendenhall-Gletscher. Dann gleich zum nächsten Anleger und wieder rauf aufs Boot - ein kleineres allerdings als die Westerdam, denn so kommen wir näher heran an die Tierwelt Alaskas. Robben und Orcas schwimmen um unser Boot herum. Sehen Sie die anderen Wale dahinter? Gleich die Kamera rausholen! Genießen Sie danach den freien Nachmittag. Galerien und Restaurants locken rund um die South Franklin Street zum Shoppen und Schlemmen, und die Mount Roberts Tramway bringt Sie auf den Gipfel der Stadt. Am Abend lichtet die Crew den Anker.

    (F/M/A)

    8. Tag: Goldgräberstimmung in Skagway

    Gleich die Gangway runter und los zum Bahnhof von Skagway. Schnaufend läuft die historische Yukon Railroad ein und trägt uns dampfend durch die subarktische Natur (Fahrzeit ca. 3 Std.). Zurück am Meeressaum erkunden wir die Bucht der ehemaligen Goldgräberstadt Dyea. 30 km. Kaum zu glauben, dass sich hier Ende des 19. Jahrhunderts Tausende von Goldsuchern aus der ganzen Welt trafen, um, berauscht vom Nuggetfieber, zum berühmt-berüchtigten Chilkoot Trail zu starten. Wer als Millionär auszog und mit leeren Hosentaschen zurückkam, weiß Ihre Reiseleiterin. Wir haken nach. Zurück zum Schiff. Tutend legt die Westerdam ab und gleitet auf dem Pazifik in die Nacht.

    (F/M/A)

    9. Tag: In der Glacier Bay

    Bei diesem Ziel ist Höhepunkt mehr als nur ein Wort: Einen Tag lang kreuzen wir quer durch den Glacier-Bay-Nationalpark. Ganze 16 Gletscher münden hier in die spektakuläre Bucht. Es kracht und knarzt, grollend kalben Gletscher, Seehunde sausen an den Eisbergen vorbei. Halten Sie Ihre Kamera griffbereit! Am Nachmittag nehmen wir Kurs auf den Prince William Sound.

    (F/M/A)

    10. Tag: Ein Tag auf See

    Auf dem Promenadendeck den Wind um die Nase wehen lassen oder Bilder einfangen am Prince William Sound - dieser Seetag ist wie gemacht, um Spaß zu haben! Doch wie erlebt die Crew eigentlich die Tage an Bord? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie ist die Verpflegung und wie kommen die Matrosen mit ihrem Heimweh klar? Was Sie schon immer über die Arbeit der Kreuzfahrer wissen wollten, erfahren Sie von einem Besatzungsmitglied, das vom Leben auf den Planken berichtet und sich auf Ihre Fragen freut. Gleiten Sie mit uns beim Farewell-Dinner im A-la-carte Restaurant in den Abend und lassen Sie sich auf dem Deck unter das Sternenzelt fallen. Der Hafen von Seward kann warten.

    (F/M/A)

    11. Tag: Vibrierend - Anchorage

    Seward ahoi! Zeit, von Bord zu gehen. Der Bus startet nach Anchorage, der Turnagain Arm Fjord zieht am Fenster vorbei. Nagelneu blitzt die Skyline von Anchorage auf. Kein Zufall, verrät Ihre Reiseleiterin, denn 1964 zog ein Erdbeben der Stadt wortwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Vom Earthquake Park aus schauen wir auf Downtown, starten zum größten Wasserflughafen der Welt und durchstreifen anschließend Alaskas Geschichte im historischen Museum. Shoppinglust? Dann bummeln Sie doch durch den Freiluftbasar. Von neun Kilo schweren Karotten bis zum Elchkopf und zur Stinktiermütze verkaufen hier Händler zwischen Austernständen Skurrilitäten, die man kaum glauben mag. Einen Bären bindet einem hier aber keiner auf! 130 km.

    (F)

    12. Tag: Die Huskys von Wasilla

    Über den Parks Highway fahren wir nach Wasilla. Huskys mit türkisblauen Augen hecheln uns entgegen. Warum sie 1925 eine ganze Stadt vor der Diphtherie bewahrten und Abenteurer aus ganz Alaska einmal im Jahr mit ihnen beim berühmten Iditarod-Rennen zu einer schier unvorstellbaren Strapaze bis nach Nome durchstarten, erfahren wir im Gespräch mit Schlittenführerin Barbara. Neugierig, warum die Hunde kein Wasser mögen und wie sie den Weg durch Schnee finden? Ihre Reiseleiterin dolmetscht gerne. Der Rest des Nachmittags ist frei. Tanken Sie Ruhe in Talkeetna, knabbern Sie Zimtrollen im Roadhouse oder stöbern Sie nach Ulu-Eskimo-Messern in den Shops, immer den Denali (6194 m) im Blick. 200 km.

    (F)

    13. Tag: Im Denali-Nationalpark

    Die Weißen nannten ihn Mt. McKinley, seit 2015 trägt er wieder seinen indianischen Namen Denali - "der Hohe". Mit 6168 m ist er der höchste Berg Nordamerikas. Als zugleich höchster Gipfel der Alaska Range dominiert er die Landschaft weit über den Denali-Nationalpark hinaus. Einfach nur vorbeifahren und seine schneebestäubten Rücken sehen ist schon grandios. Wir wollen hinein in die wilde Natur – aber nicht mit Parkbussen auf der Parkstraße, sondern mit Spezialjeeps auf alten Goldgräberpisten und durch Gletscherflüsse - ein vierrädriges Abenteuer. 240 km.

    (F)

    14. Tag: Nach Fairbanks

    Am Vormittag haben Sie im Denali-Nationalpark Gelegenheit, zum Horseshoe Lake zu wandern (1 Std., leicht, 50 m 50 m) oder alternativ im Visitor Center des Nationalparks den preisgekrönten Naturfilm "Heartbeats of Denali" anzusehen. Weiter geht es nach Fairbanks. 220 km. Erobern Sie mit uns am Abend das Herz von Alaska. Köche brutzeln schon für unser Abschiedsdinner. Was es gibt? Ziemlich sicher: Lachs oder Heilbutt in allen Variationen. Vielleicht Pizza mit Rentierwurst! Oder haben Sie das auf der Reise schon probiert? Gemeinsam hängen wir den Erlebnissen der letzten Tage nach. Noch nicht müde? Dann starten Sie doch individuell zu einem letzten Absacker in die Hotelbar. Unser Tipp für anspruchsvolle Kehlen: Yukon Jack - der süffigste Whiskeylikör des Landes!

    (F/A)

    15. Tag: Abschied von Alaska

    33 Saloons und ein dreistöckiger Wolkenkratzer - so sah früher der ganze Stolz der Goldgräbermetropole Fairbanks aus. Wie die Stadt sich zur größten City im Innern Alaskas mauserte, welche Rolle die Alaska Railroad spielt und wie die Ölindustrie mithilfe der umstrittenen Trans-Alaska-Pipeline Klondikes Goldrausch ablöste, verrät Ihnen Ihre Reiseleiterin auf einem Spaziergang am Chena River. Danach verabschiedet sie sich, und am Nachmittag fliegen Sie mit Condor nach Frankfurt zurück (nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.).

    (F)

    16. Tag: Ankunft in Frankfurt

    Am Vormittag Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Charterflug (Economy) mit Condor von Frankfurt nach Seattle und zurück von Fairbanks; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
  • Alle Hafengebühren
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 7 Übernachtungen in guten Hotels mit Klimaanlage (außer im Denali-Nationalpark), teilweise auch mit Swimmingpool
  • Passage und 7 Übernachtungen auf der Westerdam in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Doppelzimmer/Zweibettkabine mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, während der Kreuzfahrt Vollpension auf der Westerdam, ein Abschiedsessen im Restaurant
  • bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Besuch der Boeing-Werke bei Seattle
  • Walbeobachtungstour in Juneau (ca. 130 €)
  • Zugfahrt mit der White Pass & Yukon Railway (ca. 75 €)
  • Ausflug mit Spezialjeeps im Denali-Nationalpark (ca. 115 €)
  • Landausflüge während der Kreuzfahrt lt. Reiseverlauf
  • Zwei Flaschen Wein pro Kabine
  • Eintrittsgelder (ca. 135 €)
  • Trinkgelder im Hotel während des Landprogramms
  • Obligatorische Servicegebühren an Bord der Westerdam (ca. 115 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Schiffspassage sowie Bus-/Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • MS Westerdam ***+

    Die traditionsreiche Westerdam gehört zur Flotte der renommierten amerikanischen Reederei Holland America Line und zählt zur Kategorie der mittelgroßen Schiffe (Vergabe der Sterne nach dem Urteil des etablierten Berlitz-Guides für Hochseekreuzfahrten 2017). Bordsprache ist Englisch. Das Schiff besitzt 958 komfortabel ausgestattete Kabinen, verteilt auf sechs Decks. Alle Kabinen sind mit Queensize-Betten ausgestattet, die auf Wunsch getrennt gestellt werden können. Die Kabinen verfügen über eine individuell regulierbare Klimaanlage, Minibar, TV mit Flachbildschirm, LAN-Anschluss, Radio, DVD-Player, Minisafe, Telefon sowie Bad mit Dusche/WC. Neben dem zweistöckigen Hauptrestaurant (zwei Tischzeiten, Studiosus reserviert die zweite Tischzeit um 20 Uhr) stehen zwei A-la-carte-Restaurants (gegen Aufpreis), das Lido-Restaurant sowie eine Grillbar an Deck zur Verfügung. Der Entspannung und Unterhaltung dienen eine Bibliothek, elegante Salons und Bars, eine Show-Lounge, ein Kino, ein Internetcenter, ein Casino, eine Kunstausstellung (Rijksmuseum at Sea), Sonnendecks mit je zwei Swimming- und Whirlpools (z. T. mit Glasschiebedach), ein Sportdeck mit Basketball- und Volleyballfeld sowie ein Spa- und Fitnesszentrum mit Dampfbad und einem Massage- und Schönheitssalon. Ebenfalls an Bord: zahlreiche Geschäfte und eine Krankenstation. Ihre Studiosus-Reiseleiterin hält interessante Vorträge an Bord. Einen detaillierten Deckplan senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu. Ansonsten erhalten Sie ihn mit Ihren Bestätigungsunterlagen.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass und ESTA- Genehmigung erforderlich. Keine Impfung vorgeschrieben.

    Schiffsinformationen MS Westerdam

    Gepäck

    Die Gepäckanhänger im Papierformat sind deutlich mit dem Namen Ihres Schiffes gekennzeichnet. Befestigen Sie bitte an jedem Gepäckstück, das Sie für die Kreuzfahrt aufgeben, einen Anhänger. Aus Sicherheitsgründen werden Gepäckstücke ohne Gepäckanhänger nicht auf das Schiff aufgeladen.

    Ärztliche Versorgung an Bord

    Für Notfälle befindet sich eine Krankenstation mit Arzt und einer Krankenschwester an Bord. Behandlungen werden Ihnen gemäß der üblichen Honorare in Rechnung gestellt. Nehmen Sie bitte auf jeden Fall Ihre persönlichen Medikamente im Handgepäck mit, ebenso Mittel gegen Kreislauf- und Magenbeschwerden, Seekrankheit (Vorschlag: chemiefreie Ingwerpräparate) und Sonnenbrand.

    Bordsprache

    Die Bordsprache ist Englisch.

    Bordwährung

    Die Währung an Bord ist der US-Dollar. An Bord benötigen Sie kein Bargeld. Es wird für Sie ein Konto eingerichtet, das am Ende der Kreuzfahrt an der Rezeption beglichen wird. Es werden alle gängigen Kreditkarten, USD-Reiseschecks sowie Bargeld akzeptiert. Sobald Sie an Bord gegangen sind, wird ein Betrag für die Erstzulassung von 60 USD pro Person für jeden Tag Ihrer Kreuzfahrt auf Ihrer Kreditkarte einbehalten. Bei der Bargeldoption müssen Sie genug Bargeld mitbringen, um die Kontohinterlegung von 60 USD pro Person und Tag abzudecken. Falls Sie dies nicht tun, kann Ihnen die Einschiffung verweigert werden. Der nicht genutzte Teil der Bareinlage wird Ihnen am Ende der Kreuzfahrt zurückerstattet. Reiseschecks können zur Entrichtung der Bareinlage am Empfang eingelöst werden. Persönliche Schecks werden an Bord nicht akzeptiert. Wenn Sie an Bord gehen, ist Ihr Konto aktiviert und Sie können sofort Käufe tätigen, indem Sie Ihren Gästeausweis vorzeigen und eine Quittung unterschreiben.

    Essen und Trinken

    An Bord stehen mehrere Restaurants sowie eine Grillbar zur Verfügung. Wir haben das Abendessen für unsere Gäste zur zweiten Sitzung um 20 Uhr reserviert.

    Mitnahme von alkoholischen Getränken an Bord

    Abgesehen von jeweils einer Flasche Wein oder Champagner pro Person ist es nicht gestattet, alkoholische Getränke an Bord zu konsumieren, die in einem Geschäft an Bord erworben oder anderweitig mit an Bord gebracht wurden. Für alle weiteren Flaschen ist ein Korkgeld in Höhe von 18 USD zu entrichten.

    Rauchen an Bord

    Es ist nicht erlaubt auf den Balkonen der Kabinen und Suiten zu rauchen. Rauchen ist nur in den ausgewiesen Raucherbereichen erlaubt.

    Freizeitgestaltung an Bord

    Der Entspannung dienen eine Bibliothek, elegante Salons, eine Show- Lounge, Kino, Internetcafé, Casino, Sonnendecks mit je zwei Swimming- und Whirlpools, ein Sportdeck mit Basket- und Volleyballfeld und Bars sowie ein Spa- und Fitnesszentrum mit Dampfbad, Massage- bzw. Schönheitssalon.

    Kabinen

    Die Kabinen verfügen über eine individuell regulierbare Klimaanlage, Minibar, Radio, DVD- Player, TV mit Flachbildschirm, Minisafe, LAN- Anschluss und Telefon sowie Bad mit Dusche/WC.

    Kleidung an Bord

    Das tägliche Leben an Bord des Schiffes und in den Anlaufhäfen ist entspannt und zwanglos. Falls Sie auf dem Sportdeck joggen oder im Fitnesscenter trainieren möchten, bringen Sie Sportbekleidung mit. Zu Ihrem Schuhwerk sollten bequeme Spazierschuhe für Landausflüge sowie Sandalen oder Schuhe mit Gummisohle für Spaziergänge an Deck gehören. Die Abendbekleidung fällt in zwei Kategorien: Galaabend und elegant- lässig. Unter elegant- lässig versteht man lange Freizeithosen und ein Freizeithemd oder einen Pullover für Herren bzw. einen Rock oder eine Hose und einen Pullover bzw. eine Bluse für Damen. An Galaabenden tragen Damen in der Regel ein Cocktail- oder Abendkleid und Herren ein dunkles Jackett oder einen Anzug mit Krawatte. An Bord der Westerdam gibt es zwei Galaabende. Allgemein ist das Tragen von Shorts ist in den Speisesälen nicht gestattet.

    Stromspannung

    Die Stromspannung beträgt 110 und 220 Volt.

    Telefonieren an Bord

    Ihre Kabine ist mit einem Telefon ausgestattet, mit dem Sie rund um die Uhr, weltweit telefonieren können (Preise finden Sie in Ihrem Kabinenhandbuch).

    Der Einsatz von Mobiltelefonen für Anrufe ist ebenso möglich. Abhängig von Ihrem Telefonanbieter können Sie zudem Textnachrichten senden und empfangen. Außerdem besteht die Möglichkeit, ein Fax zu senden.

    Internetzugang

    Der Internetzugang ist über die Computerplätze an Bord möglich. Zudem können die Passagiere mit einem Laptop in den meisten öffentlichen Bereichen über Hotspots gegen Gebühr auf das Internet zugreifen.

    Trinkgelder

    Die Hotelservicegebühr für das Bordpersonal ist bei Studiosus bereits im Preis inklusive. Auf Getränkebestellungen an Bord wird eine pauschale Service-Gebühr von 15 Prozent berechnet, die automatisch auf Ihre Rechnung gebucht wird.

    Wäscherei/Reinigung

    Eine Wäscherei und ein Reinigungsservice sind an Bord vorhanden. Es gibt an verschiedenen Stellen Waschsalons, die Ausstattung beinhaltet Waschmaschinen und Trockner. Die Benutzung der Waschmaschinen und Trockner erfolgt gegen Gebühr. Aus Sicherheitsgründen ist das Bügeln von Kleidung in der Kabine untersagt.

    Einreisestopp für Bürger bestimmter Staaten in die USA

    Ein Einreiseverbot (¿Travel Ban¿) für Staatsangehörige von Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien ist nach einer Entscheidung des US Supreme Court in der Nacht zum 30. Juni 2017 teilweise in Kraft getreten. Nähere Einzelheiten finden sich u.a. auf der Webseite des US-Außenministeriums.
    Von der Regelung nicht betroffen sind deutsche Staatsangehörige, die zusätzlich eine der vorgenannten Staatsangehörigkeiten besitzen (sogenannte Doppelstaater), sofern sie mit ihrem deutschen Pass und dem ggf. erforderlichen Visum reisen.
    Das US-Heimatschutzministerium hat entschieden, ein sog. ¿Laptop-Verbot¿ auf Flügen aus Europa in die USA vorerst nicht einzuführen, dabei aber strengere Sicherheitskontrollen für alle Direktflüge in die USA angeordnet. Auch deutsche Abflugorte sind von dieser Regelung betroffen und es muss mit erhöhten Wartezeiten gerechnet werden. Reisenden wird empfohlen, frühzeitig am Abflugort zu sein und im Zweifelsfall direkten Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft aufzunehmen.
    Es wird empfohlen, die Entwicklung der Einreisebestimmungen in den Medien und in diesen Reise- und Sicherheitshinweisen zu verfolgen. Reisende müssen in jedem Fall derzeit mit verstärkten Kontrollen und Befragungen bei der Einreise rechnen. Ob die Einreise erlaubt wird, steht wie üblich im Ermessen des jeweiligen US-Grenzbeamten.
    Verbindliche Auskünfte über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in den USA können in Deutschland nur die Botschaften und Konsulate der USA erteilen.

    Einreisebestimmungen

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen zur Einreise in die USA und nach Kanada einen maschinenlesbaren Reisepass mit einen digitalen Chip und den biometrischen Daten des Passinhabers. Der Pass muss mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein. Der vorläufige maschinenlesbare deutsche Reisepass (grün) wird nicht mehr für die visumfreie Einreise in die USA anerkannt. Das Visum ist in diesem Fall bei der zuständigen US-Botschaft bzw. dem amerikanischen Generalkonsulat zu beantragen.
    Bei der Einreise werden von allen Reisenden ein digitaler Abdruck der Finger und ein digitales Portraitfoto gemacht.
    Faustregel: Zur visumfreien Einreise in die USA im Rahmen des Visa Waiver Programms berechtigt der deutsche biometrische ¿ePass¿ (Reisepass).
    Im ePass sind personen- und dokumentenbezogene Daten gespeichert:
    - Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Geschlecht, Staatsangehörigkeit
    - Seriennummer, ausstellender Staat, Dokumententyp und Gültigkeitsdatum
    - biometrische Daten (Foto sowie Fingerabdrücke)
    Alle Reisenden, auch Kinder benötigen einen eigenen Reisepass.
    Für die Einhaltung der Visumvorschriften sind Sie selbst verantwortlich. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundigen Sie sich darüber in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat. Eventuell anfallende Visumgebühren sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    Passgültigkeit

    Sie müssen für die Kreuzfahrt im Besitz eines Reisepasses sein, der nach Ende der Kreuzfahrt für weitere sechs Monate gültig ist und diesen mitführen.

    WICHTIG! ESTA-Registrierung

    Zur visumfreien Einreise in die USA (auch Transit) ist die Einholung einer ESTA-Genehmigung (Electronic System for Travel Authorization) vorgeschrieben.
    - Registrierung und Einholung einer Referenznummer spätestens 72 Stunden vor Abflug im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/
    - Registrierung und Einreise ist nur mit einen sogenannten ¿ePass¿ möglich.
    Diesen erkennen Sie an dem Symbol unter dem Schriftzug ¿Reisepass¿ auf der Frontseite. Sollte bei
    Ihrem Reisepass kein Symbol unter dem Schriftzug sein, handelt es sich um keinen ¿ePass¿ und Sie
    müssen sich einen neuen Reisepass beantragen.
    - Referenznummer ist zwei Jahre gültig bzw. bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses
    - Kosten: US-$ 14 pro Person
    - Zahlung nur mit gültiger Kreditkarte (MasterCard, VISA oder American Express) möglich
    - Registrierung am besten selbst vornehmen oder mit Hilfe Ihres Reisebüros, da
    auch Fragen persönlicher Natur gestellt werden
    Ist die Registrierung auch über Studiosus möglich?
    - Ja, gegen eine Gebühr von 20 € pro Person
    - Dazu benötigen wir von Ihnen den ausgefüllten und unterschriebenen ESTA-Fragebogen
    sowie eine gut lesbare Passkopie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn
    Korrekte Angabe der Seriennummer des deutschen Reisepasses beim elektronischen ESTA-Formular: Einzelne ESTA-Nutzer haben anstelle der Ziffer ¿0¿ (Null) den Buchstaben ¿O¿ angegeben. Dies kann zu Problemen bei der Einreise führen. Bitte beachten Sie, dass der Buchstabe ¿O¿ für die Seriennummer der deutschen Reisepässe nicht verwendet wird.
    Was ist im Falle der Nichterteilung der ESTA-Genehmigung?
    - Sie müssen ein Visum für die Einreise in die USA beantragen.
    - Führen Sie deshalb bitte frühzeitig die Internetformalitäten für die ESTA-Genehmigung durch:
    Somit bleibt Ihnen ggf. ausreichend Zeit zur Visumbeantragung, die mit einem persönlichen
    Interview bei einem der US-Konsulate verbunden ist.
    - Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-
    Genehmigung versucht werden, um eine Zurückweisung an der US-Grenze zu vermeiden.
    !WICHTIG! - Keine ESTA-Registrierung für:
    Doppelstaater, die auch die Staatsangehörigkeit von Iran, Irak, Syrien oder Sudan besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen.
    Reisende, die sich nach dem 01.03.2011 in Iran, Irak, Syrien, Libyen, Jemen, Somalia oder Sudan aufgehalten haben, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen.
    Bisher erteilte ESTA-Genehmigungen werden für den o.g. Personenkreis ab sofort ungültig. Doppelstaater mit bislang gültiger ESTA-Genehmigung, bei denen diese Eigenschaft den US-Behörden aufgrund des ESTA-Antrages bekannt ist, werden von den US-Behörden per E-Mail über die Aufhebung ihrer ESTA-Genehmigungen informiert. Dieser Personenkreis muss nach derzeitigem Kenntnisstand für die Einreise in die USA ein Visum beantragen.
    Wenn Sie eines der oben genannten Länder seit 2011 besucht haben oder Doppelstaater sind, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein entsprechendes Visum zu beantragen.
    Ein Visum für die USA können Sie zum Beispiel persönlich in Frankfurt, Berlin oder München beantragen, es ist i.d.R. 10 Jahre gültig und kostet ca. 160 USD. Gerne übernimmt die Agentur Visumpoint, mit der wir zusammenarbeiten, die Vorarbeiten für das US-Visum.
    Bitte beachten Sie außerdem, dass die Ausstellung eines neuen Reisepasses nach unserem Kenntnisstand keine Lösung darstellt.

    Erstes Hotel in den USA

    Die Adresse des ersten Hotels in den USA lautet:
    Mayflower Park Hotel
    405 Olive Way
    98121 Seattle, Washington
    USA

    Sollte es zu einer kurzfristigen Hoteländerung kommen, ist keine nachträgliche Änderung des ESTA-Antrages notwendig.

    Verschärfung der Einreisebestimmungen für die USA

    Fluggesellschaften sind verpflichtet, zusätzlich zu den Passdaten folgende Daten ihrer Fluggäste an die US-Behörden vor Abflug zu übermitteln:
    - Vor- und Nachname
    - Geburtsdatum
    - Geschlecht der Passagiere
    Dies wird von uns in Ihre Flugbuchung eingetragen.

    Einzusendende Unterlagen:
    - Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿
    Sollten Sie im Rahmen Ihrer Studienreise eine Vorverlängerung in Eigenorganisation machen, teilen Sie uns bitte die erste Adresse Ihres USA-Aufenthaltes sowie auch ggf. den Namen Ihrer Mietwagenfirma bei Buchung mit.

    Datenschutzhinweis

    Wie nach amerikanischem Gesetz vorgeschrieben und gemäß dem Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten erhält das US Department of Homeland Security (DHS - Ministerium für Heimatschutz) bestimmte Reise- und Buchungsdaten (PNR) von Fluggästen, die Reisen zwischen der Europäischen Union und den USA antreten.
    Das DHS verpflichtet sich, die Informationen in erster Linie zum Zweck der Bekämpfung von Terrorismus und anderen schweren grenzüberschreitenden Verbrechen zu verwenden. Die Daten können zusammen mit anderen Daten mit den Listen der Fluggäste abgeglichen werden, die zu Bedenken hinsichtlich der Luftfahrtsicherheit Anlass geben.
    Die PNR-Daten werden mindestens drei Jahre und sechs Monate aufbewahrt und können an andere Behörden weitergegeben werden.
    Weitere Informationen zu dieser Regelung, darunter auch zu Maßnahmen zum Schutz der personenbezogenen Daten sind bei der Fluggesellschaft oder auf Anfrage bei uns erhältlich.

    Sicherheit geht vor!

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

    Treppen- und Balkongeländer

    Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.
    Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Medizinische Hinweise (Kanada)

    Wie in den benachbarten USA beginnt auch in Kanada ab Mai die West-Nil-Fieber-Saison, eine grippeähnliche Viruserkrankung, die durch vorwiegend nachtaktive Mücken auf Menschen übertragen werden kann. Schwere Komplikationen - auch Todesfälle - kommen vor. Insbesondere ältere Menschen und Immungeschwächte sollten sich zur Sicherheit vor Mückenstichen schützen.
    Impfschutz
    Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Bei Aufenthalten in den nördlichen Landesteilen wird eine Schutzimpfung gegen Hepatitis B empfohlen. Die Meningitisimpfung (Schutzimpfung gegen Hirnhautentzündung) gehört in Kanada zum Standardimpfprogramm für Kinder und Jugendliche, sie ist als Reiseimpfung für diesen Personenkreis empfohlen. Darüber hinaus können Schutzimpfungen gegen Masern und gegen Tollwut sinnvoll sein.
    Sanitäre und hygienische Verhältnisse entsprechen weitgehend denen in Deutschland. Das Gesundheitssystem in Kanada ist staatlich organisiert. Arzttermine sind sehr schwer zu bekommen. Im Bedarfsfall wenden Sie sich an sogenannte ¿walk-in clinics¿, und im Notfall gehen Sie direkt in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Behandlungen sind allerdings teuer und erfolgen mit Ausnahme von Erstmaßnahmen bei lebensbedrohlichen Erkrankungen oft nur gegen Vorkasse oder zumindest direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss von Kanada wird daher dringend empfohlen ebenso wie das Mitführen einer mit höheren Beträgen belastbaren Kreditkarte.
    Das Leitungswasser ist trinkbar, enthält jedoch relativ viel Chlor, was den Geschmack beeinträchtigt.
    Die Versorgung mit Medikamenten ist in Kanada gut. Verschreibungspflichtige Medikamente können mit kanadischem Rezept beschafft werden. Haltbare deutsche Spezialmedikamente können in den erforderlichen Mengen und unter Vorlage des Rezepts mitgebracht werden.
    Stand: April 2017

    USA

    Zika-Virus-Infektion
    In Lateinamerika und der Karibik, inklusive Puerto Rico und den US Virgin Islands wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
    Die Möglichkeit einer lokalen Übertragung des Virus ist in den USA grundsätzlich gegeben. Im Bereich der Stadt Miami /Florida muss nun erstmals von einer lokalen Übertragung der Zikaviruserkrankung ausgegangen werden. Entsprechende Fälle wurden berichtet.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
    Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: Schutzmaßnahmen Mückenstiche
    Da eine sexuelle Übertragbarkeit möglich ist, wird nach einer möglichen Exposition in den Ausbruchgebieten bei Sexualverkehr mit Schwangeren und Frauen, die schwanger werden können, Kondomgebrauch für 6 Monate empfohlen. Es ist darüber hinaus zu überlegen, ob die Dauer des Aufenthaltes und das persönliche Risikoprofil vor Ort es rechtfertigen, ggf. nach Rückkehr generell seinen Sexualpartner für den o.g. Zeitraum durch Kondomgebrauch zu schützen. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts Zika-Virus.pdf.
    Da eine sexuelle Übertragbarkeit möglich ist, wird nach einer möglichen Exposition in den Ausbruchgebieten bei Sexualverkehr mit Schwangeren Kondomgebrauch für die Dauer der Schwangerschaft empfohlen.
    Frauen sollten für 2 Monate nach Rückkehr aus den Ausbruchsgebieten eine Schwangerschaft verhindern. Für männliche Reiserückkehrer ist darüber hinaus zu überlegen, ob die Dauer des Aufenthaltes und das persönliche Risikoprofil vor Ort es rechtfertigen, nach Rückkehr seinen Sexualpartner generell für die Dauer von 2 Monaten durch Kondomgebrauch zu schützen. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts Merkblatt Zika-Virus-Infektion
    Impfschutz
    Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) eine Impfung gegen Hepatitis A und B.
    Bei Langzeitaufenthalten sollten Impfauflagen für die Anmeldung an Schulen, Kindergärten und Universitäten beachtet werden (ggf. vor Einreise erfragen!). Das komplette deutsche Standardimpfprogramm des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) einschließlich der Meningokokken-Impfung muss im Zweifel nachgewiesen werden und sollte deshalb vor Ausreise komplettiert werden.
    Lassen Sie sich hierbei von einem Reise-/Tropenmediziner beraten.
    West-Nil-Fieber (West Nile Virus)
    ist eine Viruserkrankung, die seit 1999 auch verstärkt in den USA auftritt. Von Gebieten an der Ostküste hat sich das West Nile Virus über weite Regionen bis nach Kalifornien an die Westküste der USA ausgebreitet.
    Die Patienten leiden an grippeähnlichen Beschwerden mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Bindehautentzündung, Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Bei knapp der Hälfte der Patienten tritt gegen Ende der Fieberphase ein Hautausschlag auf, der etwa eine Woche anhält. Insgesamt dauert die Erkrankung meist etwa eine Woche und heilt ohne Therapie ab.In seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) und der Gehirnhäute (Meningitis) sowie zu akuten Lähmungserscheinungen (Paralyse) kommen, die sich nur teilweise oder gar nicht mehr zurückbilden. Diese schwerwiegenden Komplikationen können zum Tod führen. Betroffen sind insbesondere alte Menschen, Kinder und Abwehrgeschwächte wie Krebs- oder HIV-Patienten. Je älter der Patient ist, umso höher ist die Gefahr für die Ausbreitung der Krankheit auf Gehirn und Nervensystem. Schwere Verläufe werden besonders ab dem 50. Lebensjahr beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit, sich in den USA mit dem West Nile Virus zu infizieren ist gering. Die Übertragung erfolgt durch infizierte Mücken. Sie kann auch nach einer Bluttransfusion mit Blut eines akut erkrankten Patienten oder in Einzelfällen auch nach Organtransplantationen auftreten. Infizierte Mütter können das Virus auf das ungeborene Kind oder später beim Stillen durch die Muttermilch übertragen.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken insbesondere auch in den subtropischen Teilen der USA wird allen Reisenden empfohlen, körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig (Zika, West Nil) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen und ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
    Hantavirus
    Die insgesamt seltene Erkrankung kann landesweit (aktueller Schwerpunkt im Yosemite Nationalpark) durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.
    In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS). Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.
    Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.
    Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise, nicht nur zu diesen Erkrankungen, finden Reisende auch auf der Internetseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control) unter www.cdc.gov
    In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder jedenfalls direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss der USA ist dringend empfohlen ebenso wie eine belastbare Kreditkarte. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.
    Unverändert gültig seit: 13.10.2017

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Alaska – der Nordwesten auf der Inside Passage

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 15 max. 25 Dauer: 16 Tage

    07.06.2018Donnerstag, 7. Juni 2018 - Freitag, 22. Juni 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    5750 EUR

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. 15 max. 25 Dauer: 16 Tage

    07.06.2018Donnerstag, 7. Juni 2018 - Freitag, 22. Juni 2018
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 15 max. 25 Dauer: 16 Tage

    21.06.2018Donnerstag, 21. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    5990 EUR

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. 15 max. 25 Dauer: 16 Tage

    21.06.2018Donnerstag, 21. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 15 max. 25 Dauer: 16 Tage

    05.07.2018Donnerstag, 5. Juli 2018 - Freitag, 20. Juli 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    6090 EUR

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. 15 max. 25 Dauer: 16 Tage

    05.07.2018Donnerstag, 5. Juli 2018 - Freitag, 20. Juli 2018
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 15 max. 25 Dauer: 16 Tage

    19.07.2018Donnerstag, 19. Juli 2018 - Freitag, 3. August 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    6090 EUR

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. 15 max. 25 Dauer: 16 Tage

    19.07.2018Donnerstag, 19. Juli 2018 - Freitag, 3. August 2018
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 15 max. 25 Dauer: 16 Tage

    02.08.2018Donnerstag, 2. August 2018 - Freitag, 17. August 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    6090 EUR

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. 15 max. 25 Dauer: 16 Tage

    02.08.2018Donnerstag, 2. August 2018 - Freitag, 17. August 2018
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 15 max. 25 Dauer: 16 Tage

    16.08.2018Donnerstag, 16. August 2018 - Freitag, 31. August 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    5970 EUR

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. 15 max. 25 Dauer: 16 Tage

    16.08.2018Donnerstag, 16. August 2018 - Freitag, 31. August 2018
    16 Tage / 15 Nächte

     

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